Welche Blutwerte wann testen?
Der Zyklustag entscheidet, ob dein Laborergebnis aussagekräftig ist. Der kostenlose PDF-Guide zeigt Timing, Vorbereitung und die richtige Frage zu jedem Wert.
- Zyklus-Timing: FSH, LH und Estradiol an Zyklustag 2–3, Progesteron in der Mittlutealphase.
- 18 Marker im Überblick – von Ferritin und fT3 bis ApoB und Lipoprotein(a).
- Vorbereitungs-Checkliste: Nüchternzeiten, Biotin, Sport, Infekte, Estradiol-Gel am Abnahmearm.
- Drei Formulierungen für dein Arztgespräch.
Blutwerte in der Perimenopause richtig timen
- Zyklustag bestimmen Notiere den ersten Tag der letzten Blutung. Tag 1 ist der erste richtige Blutungstag — er legt alle weiteren Zeitfenster fest.
- FSH, LH und Estradiol an Tag 2–3 messen In diesem Fenster sind FSH, LH und Estradiol vergleichbar. Außerhalb davon lassen sich Werte kaum zwischen Zyklen einordnen.
- Progesteron in der Mittlutealphase messen Etwa 5–7 Tage nach dem Eisprung, bei einem 28-Tage-Zyklus also um Tag 21. Nur dort zeigt Progesteron, ob eine Lutealphase tragfähig war.
- Zyklusunabhängige Marker morgens abnehmen Schilddrüse, Ferritin, Vitamin D, HbA1c, Lipide und Testosteron: nüchtern und am frühen Morgen, Testosteron möglichst vor 10 Uhr.
- Vorbereitung prüfen Biotin-Supplemente vorher pausieren, intensiven Sport und akute Infekte vermeiden, Estradiol-Gel nie am Abnahmearm auftragen.
- Ergebnisse im Verlauf einordnen Ein Einzelwert ist ein Schnappschuss. Erst mehrere Messungen am gleichen Zyklustag zeigen eine Richtung — Grundlage für das Arztgespräch.
PeriTrack Insights