Beispiel-Report: 12 Monate PeriTrack, anonymisiert
Bevor du dich für ein Abo entscheidest, sollst du sehen, was du bekommst. Das hier ist ein echtes Konto — anonymisiert, mit denselben Screens, die du nach dem Login siehst.
Anna, 39
Anna ist 39. Ihr Zyklus beginnt unregelmäßig zu werden — mal 24, mal 34 Tage. Was sie eigentlich stört, sind aber drei andere Dinge: Brain Fog im Job, eine neue innere Unruhe, die sie so nicht kennt, und Haare, die sichtbar dünner werden. Im Verlauf des Jahres startet sie zusammen mit ihrer Ärztin eine Hormontherapie. Die folgenden Screens zeigen, wie sich das in ihren Daten abbildete.
Was dieser Report nicht ist
Keine Erfolgsgeschichte mit garantiertem Ausgang und keine Behandlungsempfehlung. Die Werte hier gehören zu einer einzelnen Person; sie sind mit ihrem Einverständnis anonymisiert veröffentlicht. Was PeriTrack leistet, ist Sichtbarkeit: Verlauf, Zusammenhänge und Timing. Die Entscheidung über eine Therapie trifft immer deine Ärztin.
Der Verlauf in neun Schritten
Monat 1: Der erste Blick: viele Symptome, kein Muster
Anna startet mit einem Laborbefund, den sie schon hatte, plus ihren Symptomen. Die Einzelwerte lagen fast alle „im Referenzbereich" — genau deshalb hatte ihr bisher niemand erklären können, warum sie sich so fühlt. Der Perimenopause Health Score fasst die Marker zu einem Gesamtbild zusammen und zeigt, welcher Bereich am stärksten zieht.
Monat 1: Laborwerte im Verlauf statt als Momentaufnahme
Jeder Marker bekommt einen Status im Verhältnis zum klinischen Optimum — nicht nur zum weiten Referenzbereich. Zusätzlich prüft PeriTrack, ob der Wert am richtigen Zyklustag gemessen wurde. Bei Anna war genau das der Punkt: Zwei ihrer Hormonwerte waren an einem Tag abgenommen worden, an dem sie kaum aussagekräftig sind.
Monat 3: Brain Fog und Anxiety bekommen einen Verlauf
Anna trägt Symptome und Schlaf regelmäßig ein, Wearable-Daten laufen automatisch mit. Der Neuro-Sleep Index verbindet nächtliches Aufwachen, Erholung und die relevanten Marker. Sichtbar wurde: Ihre schlechtesten Tage lagen nicht zufällig verteilt, sondern gehäuft in der zweiten Zyklushälfte.
Monat 4: Haarausfall: von der Sorge zur Beobachtung
Der Hair Vitality Index bündelt die Marker, die mit dem Haarzyklus in Verbindung stehen. Für Anna standen zwei Themen im Vordergrund: ein niedriger Eisenspeicher und eine Schilddrüsenlage am unteren Rand. Beides wurde mit ihrer Ärztin besprochen, bevor überhaupt über Hormone gesprochen wurde.
Monat 6–12: Nach dem HRT-Start: was sich in den Daten zeigte
Nach ärztlicher Abklärung beginnt Anna eine Hormontherapie. PeriTrack bewertet die Therapie nicht — es zeigt den Verlauf: Wie verändern sich Marker, Schlafqualität und Symptomlast über die Monate, und passt das Timing der Kontrollmessungen? Bei transdermaler Anwendung weist die App zusätzlich darauf hin, an welchem Arm nicht abgenommen werden sollte, damit der Wert nicht verfälscht wird.
Monat 6: Der Metabolic Efficiency Index: Stoffwechsel als Gesamtbild
Bauchumfang, Blutzucker, Blutfette und Entzündung ergeben einzeln selten ein klares Bild. Der Metabolic Efficiency Index bündelt diese Marker zu einer Einordnung, wie effizient Annas Stoffwechsel gerade arbeitet — und zeigt zusätzlich, wo sie im Vergleich zu ihrer Altersgruppe steht. Für Anna war der auffälligste Punkt nicht das Gewicht, sondern das Verhältnis von Triglyzeriden zu HDL.
Monat 7: Warum der Stoffwechsel plötzlich anders reagiert
Anna isst wie immer und nimmt trotzdem zu. Die Personal Metabolic Rate zeigt ihren Ruheumsatz nicht als Standardformel, sondern in Bezug zu ihrer aktuellen hormonellen und metabolischen Lage. Sichtbar wurde eine Bremse: Der geschätzte Umsatz lag unter dem, was eine reine Alters-/Gewichtsformel ausgeworfen hätte. Damit ergab ihr Gefühl endlich einen erklärbaren Rahmen.
Monat 8: Gewichtsplanung mit realistischer Projektion
Statt einer pauschalen Kalorienzahl arbeitet Anna mit einem Plan, der ihren tatsächlichen Verbrauch aus Wearable-Daten, ihr Ziel und ihre Zeitachse zusammenbringt. Die Projektion zeigt den erwarteten Verlauf und vergleicht ihn Woche für Woche mit dem gemessenen Gewicht. Wenn sich Plan und Realität auseinanderentwickeln, wird das sichtbar — nicht erst nach einem halben Jahr.
Monat 9: Longevity: das biologische Alter als Bezugspunkt
Aus Annas Blutmarkern entsteht eine Einschätzung ihres biologischen Alters nach einem etablierten wissenschaftlichen Modell. Für sie war das der Moment, in dem die Perimenopause aufhörte, nur ein Symptomthema zu sein: Entzündung, Blutzucker und Blutbild bekommen einen gemeinsamen Bezugspunkt, der sich über die Monate bewegen kann.
Monat 10: Risikoprofile: Herz, Nerven, Stoffwechsel
Drei Profile ordnen Annas Marker und Angaben in langfristige Themenfelder ein: kardiometabolisch, neurokognitiv und metabolisch. Sie sagen nicht voraus, was passiert — sie zeigen, welche Bereiche derzeit die meiste Aufmerksamkeit verdienen und welcher einzelne Wert dabei am stärksten mitspielt. Für Anna war es der Entzündungsmarker, nicht das Gewicht.
Monat 10: Neurokognitives Profil: Konzentration langfristig gedacht
Brain Fog fühlt sich akut an, hat aber auch eine langfristige Seite. Das neurokognitive Profil ordnet Annas Marker und Angaben zu Schlaf, Bewegung und Stoffwechsel in ein Bild ein, das Aufmerksamkeit lenkt statt Angst macht. Bei Anna standen Schlafqualität und Entzündung im Vordergrund — beides veränderbar.
Monat 11: Metabolisch-kardiales Profil: die Summe der kleinen Werte
Das dritte Profil bündelt Blutdruck, Blutfette, Blutzucker und Körperzusammensetzung. Kein Einzelwert war bei Anna dramatisch — die Summe zeigte jedoch, welcher Bereich am meisten Hebel hat. Genau das machte die Entscheidung leichter, wo sie zuerst ansetzt.
Die Laborwerte im Vorher-Nachher
- Estradiol (E2): 31 pg/mL → 78 pg/mL — Am Anfang stark schwankend, dazu ungünstig getimte Messungen.
- Progesteron (P4): 1,8 ng/mL → 6,4 ng/mL — Mittlere Lutealphase — der einzige Zeitpunkt, an dem der Wert etwas aussagt.
- FSH: 18 IU/L → 14 IU/L — Nur an Zyklustag 2–3 interpretierbar, sonst irreführend.
- Ferritin: 24 ng/mL → 68 ng/mL — Niedriger Speicher, relevant für Haarzyklus und T4→T3-Umwandlung.
- fT3: 3,9 pmol/L → 4,8 pmol/L — Vorher unteres Drittel — passend zum niedrigen Eisenspeicher.
- CRP (hs): 2,4 mg/L → 0,9 mg/L — Entzündung kann Eisen blockieren, obwohl der Speicher „reicht".
- HbA1c: 5,6 % → 5,3 % — Zusammen mit Schlaf und Aktivität ausgewertet, nicht isoliert.
Was du nach dem Kauf siehst
- Deine Marker mit Status gegenüber klinischen Zielkorridoren — nicht nur gegenüber dem breiten Referenzbereich.
- Timing-Prüfung: ob ein Wert am richtigen Zyklustag und zur richtigen Tageszeit gemessen wurde.
- Scores, die Marker zu einem Bild verbinden: Gesamtstatus, Haar, Schlaf & Kognition, Stoffwechsel.
- Verlaufsansichten über Monate statt Momentaufnahmen — inklusive Vorher-Nachher bei Therapieänderungen.
- Konkrete nächste Schritte: welcher Wert wann fällig ist und was du mit deiner Ärztin besprechen kannst.
Was PeriTrack nicht kann
Damit du weißt, wo die Grenzen liegen — bevor du bezahlst:
- Keine Diagnose, kein Ersatz für ärztliche Behandlung. Therapieentscheidungen, Rezepte und Dosierungen bleiben beim medizinischen Fachpersonal. Wir liefern die Vorbereitung für das Gespräch, nicht das Ergebnis.
- Keine Laborwerte aus dem Nichts. Ohne Blutwerte bleiben viele Scores unvollständig. Blutabnahmen musst du selbst über Praxis oder Labor organisieren.
- Keine Garantie für Verbesserung. Verläufe sind individuell. Wir zeigen Zusammenhänge und Timing — kein garantiertes Ergebnis, keine Heilversprechen.
- Grenzen der Datenlage. Zielkorridore für die Perimenopause basieren auf Studien an Gruppen, nicht auf dir. Einzelne Marker können bei dir anders wirken; die Interpretation bleibt eine Annäherung.
- Keine Notfall-Funktion. Bei akuten Beschwerden (starke Schmerzen, Blutungen, Herzsymptome) gehe direkt zum Arzt — nicht in die App.
Fragen zu diesem Beispiel
- Sind das echte Daten?
- Ja. Der Report basiert auf einem echten Konto, gerundet und anonymisiert veröffentlicht. Name und Details sind verändert, die Verläufe nicht.
- Sieht mein Konto genauso aus?
- Der Aufbau ist identisch. Welche Scores sichtbar sind, hängt von deiner Abo-Stufe ab, und wie viel Verlauf du siehst, hängt davon ab, wie viele Messungen du erfasst hast.
- Brauche ich ein Wearable?
- Nein. Wearable-Daten von Oura, Withings oder Polar verfeinern Schlaf- und Aktivitätsauswertungen, sind aber keine Voraussetzung.
- Bewertet PeriTrack meine Hormontherapie?
- Nein. PeriTrack zeigt Verläufe und Zusammenhänge und macht sichtbar, ob Kontrollmessungen korrekt getimt sind. Therapieentscheidungen triffst du mit deiner Ärztin.
- Wie schnell sehe ich etwas?
- Der erste Status entsteht mit dem ersten Laborbefund. Aussagekräftige Verläufe entstehen typischerweise ab der zweiten und dritten Messung.
Bildungsinformation, keine medizinische Diagnose oder Behandlung. Alle Aussagen beschreiben Zusammenhänge, keine Ursache-Wirkung-Garantien.
PeriTrack Insights